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Leseförderung in der Schulbibliothek – Organisation, Pädagogik und digitale Unterstützung
Von G-EDV e.K. – Praxisbeitrag für Schulen und Schulbibliotheken
Lesen ist weit mehr als eine Kulturtechnik. Lesekompetenz beeinflusst den schulischen Lernerfolg, die Fähigkeit, Informationen einzuordnen, und die aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Gerade deshalb kann die Schulbibliothek ein wichtiger Lern- und Erlebnisort sein: Sie schafft Zugang zu Büchern und anderen Medien, bietet Raum für selbstbestimmtes Lesen und kann Unterricht und Leseförderung miteinander verbinden.
Warum Leseförderung in der Schulbibliothek wichtig ist
Die Ergebnisse internationaler und nationaler Bildungsstudien zeigen seit Jahren, dass die Lesekompetenz vieler Kinder und Jugendlicher Anlass zur Sorge gibt. Die Stiftung Lesen beschreibt Lesekompetenz als zentrale Grundlage für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Auch aktuelle Förderprogramme setzen deshalb auf einen breiten Zugang zu altersgerechten und thematisch vielfältigen Medien.
Wie die Stiftung Lesen in ihren schulischen Angeboten zeigt, geht es dabei nicht nur um das reine Lesenlernen. Leseförderung soll Lesefreude und Lesemotivation stärken und Kindern Gelegenheit geben, unterschiedliche Themen, Textsorten und Medien kennenzulernen. Die Schulbibliothek bietet dafür einen besonders niedrigschwelligen Rahmen: Hier kann ein Kind nach Interesse stöbern, ein anderes gezielt Informationen für ein Projekt suchen und ein drittes in einer ruhigen Ecke einfach in eine Geschichte eintauchen.
Auch die Kultusministerkonferenz hebt die systematische Förderung von Lesekompetenz als schulische Aufgabe hervor. Schulbibliotheken können diese Aufgabe unterstützen, wenn sie nicht isoliert als Ausleihstelle betrachtet werden, sondern in Schulalltag, Unterricht und Schulentwicklung eingebunden sind.
Organisatorische Grundlagen: Damit Leseförderung im Alltag funktioniert
Gute pädagogische Ideen brauchen verlässliche Strukturen. Eine Schulbibliothek kann noch so viele interessante Bücher besitzen – wenn Öffnungszeiten unklar sind, Medien schwer auffindbar bleiben oder die Ausleihe unnötig viel Zeit kostet, wird ihr Potenzial nicht ausgeschöpft.

1. Erreichbarkeit und Atmosphäre
Regelmäßige, gut kommunizierte Öffnungszeiten sind eine wichtige Voraussetzung. Ebenso wichtig ist eine Atmosphäre, in der Kinder gern bleiben. Unterschiedliche Sitzmöglichkeiten, übersichtliche Regale, thematische Präsentationen und regelmäßig wechselnde „Bücher des Monats“ können dazu beitragen, dass die Bibliothek als attraktiver Ort wahrgenommen wird.
2. Ein aktueller und vielfältiger Bestand
Leseförderung bedeutet nicht, allen Kindern dasselbe Buch vorzulegen. Unterschiedliche Lesestufen, Interessen und kulturelle Hintergründe erfordern einen vielfältigen Bestand: Erstlesebücher gehören ebenso dazu wie Kinder- und Jugendromane, Comics, Sachbücher, Zeitschriften und – je nach Ausstattung – digitale Medien. Wichtig ist, dass neue Titel sichtbar gemacht werden und nicht im Regal verschwinden.
3. Klare Abläufe bei Ausleihe und Rückgabe
Gerade an Schulen findet die Ausleihe häufig in kurzen Zeitfenstern statt. Ein einfaches, zuverlässiges Verwaltungssystem entlastet deshalb nicht nur das Bibliotheksteam, sondern schafft Zeit für die eigentliche Leseförderung. Barcodegestützte Ausleihe und Rückgabe können die Abläufe erheblich beschleunigen. Auch Schüler, Lehrkräfte oder ehrenamtliche Helfer können sich leichter beteiligen, wenn die Bedienung intuitiv ist.
4. Zusammenarbeit im Schulteam
Leseförderung sollte keine Einzelaufgabe der Bibliotheksbetreuung sein. Deutschunterricht, Fachunterricht, Klassenleitungen, Schulleitung und Bibliothek können gemeinsam Projekte entwickeln. So kann beispielsweise eine Sachbuchausstellung an ein Unterrichtsthema gekoppelt werden oder die Bibliothek gezielt Literatur für eine Unterrichtsreihe bereitstellen.
5. Aufindbarkeit von themenbezogenen Medien
Themenbasierte Suchen und Listen passender Bücher ermöglichen es, passend zu aktuellen Sachthemen die richtigen Medien für einen Besuch der Klasse in der Schulbücherei zusammenzustellen oder entsprechend dem Leserwunsch eine Auswahl von Medien anzubieten.
Leseförderung pädagogisch gestalten
Wirksame Leseförderung verbindet Übung mit Motivation. Kinder sollten lesen, weil sie etwas entdecken, erleben oder verstehen möchten – nicht ausschließlich, weil eine Aufgabe erledigt werden muss.
- Lesemotivation wecken: Vorlesestunden, Autorenbegegnungen, Buchvorstellungen, Lesenächte und kleine Lese-Challenges schaffen positive Erlebnisse.
- Auswahl ermöglichen: Wer zwischen mehreren passenden Titeln wählen darf, erlebt Lesen als eine selbstbestimmte Tätigkeit.
- Lesestrategien vermitteln: Vor dem Lesen Erwartungen formulieren, beim Lesen Fragen stellen und anschließend Inhalte zusammenfassen sind wichtige Bausteine des Textverständnisses.
- Differenzieren: Unterschiedliche Textlängen, Schwierigkeitsgrade und Formate ermöglichen es, sowohl leseschwächere als auch besonders leseinteressierte Kinder zu erreichen.
- Lesen sichtbar machen: Empfehlungswände, Bücherkisten, Lesepässe oder von Schülerinnen und Schülern verfasste Rezensionen geben dem Lesen im Schulalltag eine sichtbare Präsenz.
Die Stiftung Lesen stellt in ihren schulischen Materialien ebenfalls die Verbindung von Lesemotivation, geeigneten Medien und konkreten Unterrichtsideen heraus. Entscheidend ist dabei weniger eine einzelne Methode als ein kontinuierliches Angebot, das Kinder regelmäßig mit Büchern und anderen geeigneten Texten in Kontakt bringt.
Digitale Unterstützung: ANTOLIN und LEPION sinnvoll einbinden
Digitale Angebote können die Schulbibliothek sinnvoll ergänzen, wenn sie nicht zum Selbstzweck werden. Ein Beispiel ist ANTOLIN: Das Online-Portal bietet Quizfragen zu zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern und macht Leseaktivitäten für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sichtbar. Die Auswertungen können Hinweise auf Leseaktivitäten geben und dadurch Gespräche über Bücher und individuelle Förderung unterstützen.
Auch LEPION ist als Leseförderprogramm für Schulen und Büchereien konzipiert. G-EDV e.K. bietet mit BISaM SQL eine Schnittstelle, über die der Buchbestand mit den Daten von ANTOLIN oder LEPION abgeglichen werden kann. Damit lässt sich vermeiden, dass Bibliotheksteams Buchdaten für die Leseförderung vollständig getrennt vom eigenen Bestand pflegen müssen.
Wichtig ist dabei eine pädagogisch angemessene Nutzung: Punkte, Quizze und Wettbewerbe können motivieren, sollten aber nicht zum alleinigen Maßstab für „gutes Lesen“ werden. Eine Untersuchung zu ANTOLIN weist beispielsweise darauf hin, dass digitale Angebote vor allem dann sinnvoll sind, wenn sie in den schulischen Alltag eingebettet und pädagogisch begleitet werden. Auch die Qualität von Verständnisfragen und die Art der Textverarbeitung verdienen Aufmerksamkeit.
BISaM SQL – Bibliotheksverwaltung für Schulen
BISaM SQL unterstützt Schulbibliotheken bei Medienverwaltung, Ausleihe und Rückgabe, Leser- und Bestandsverwaltung sowie Auswertungen. Die Software ist auf die besonderen Abläufe in Schulen ausgerichtet und unterstützt den Abgleich des Buchbestands mit ANTOLIN oder LEPION. Eine Testversion kann nach Angaben von G-EDV e.K. 30 Tage kostenlos und unverbindlich genutzt werden. Mehr Informationen:
Aus Organisation wird Lesekultur
Besonders wirksam wird Leseförderung, wenn viele kleine Maßnahmen ineinandergreifen. Ein gut sortierter Bestand, sichtbare Buchempfehlungen, feste Lesezeiten, Vorleseangebote, Projekte mit Klassen und ein unkomplizierter Ausleihprozess sind keine voneinander isolierten Einzelmaßnahmen. Zusammen machen sie die Schulbibliothek zu einem Ort, an dem Lesen selbstverständlich wird.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Sie können Bücher empfehlen, Themenregale gestalten, bei Bibliotheksaktionen helfen oder eigene Rezensionen erstellen. Dadurch wird die Bibliothek nicht nur genutzt, sondern gemeinsam gestaltet – und genau diese Identifikation kann die Lesemotivation zusätzlich stärken.
Fazit
Leseförderung in der Schulbibliothek braucht weder ein riesiges Budget noch ständig neue Projekte. Entscheidend sind Verlässlichkeit, ein passender Medienbestand, pädagogische Ideen und Menschen, die Lesen sichtbar und attraktiv machen. Digitale Werkzeuge wie ANTOLIN und LEPION können diesen Ansatz ergänzen; eine Bibliothekssoftware wie BISaM SQL kann dafür sorgen, dass die organisatorische Arbeit überschaubar bleibt.
So entsteht aus der klassischen Schulbücherei ein moderner Lernort: ein Raum für Geschichten und Wissen, für selbstständiges Lernen, Begegnung und die Entwicklung einer nachhaltigen Lesekultur.
Über G-EDV e.K.
G-EDV e.K. entwickelt seit 2001 Softwarelösungen für Schulbibliotheken. Aus der Praxis einer Grundschulbücherei entstand BISaM; seit 2003 wird die Software deutschlandweit vertrieben. BISaM SQL wird seit 2015 kontinuierlich weiterentwickelt. Nach Angaben von G-EDV ist BISaM inzwischen an mehr als 1.000 Schulen im Einsatz. Ein Schwerpunkt der Entwicklung liegt auf einer einfachen Bedienung, damit auch ehrenamtliche Helfer und wechselnde Bibliotheksteams ohne lange Einarbeitung mitarbeiten können.
Quellen und weiterführende Informationen
- Hessisches Kultusministerium: Schulbibliotheken – Lese-, Sprach- und Medienkompetenz.
- Stiftung Lesen: Unterrichtsideen, Leseförderung und Materialien für die Schule.
- Stiftung Lesen: Leseförderung und Medienkompetenz, Pressemeldung 2026.
- Westermann / ANTOLIN: Die Arbeit mit ANTOLIN.
- Wünsch, Alicia (2023): Leseförderung durch digitale Apps? Eine Untersuchung zur Lesemotivation und Leseförderung durch die digitale Lern-Plattform Antolin, Hochschule Merseburg.
- G-EDV e.K.: BISaM SQL – Funktionen und Schnittstellen und Unternehmensinformationen.
Hinweis für die Veröffentlichung als Gastbeitrag: Die in diesem Beitrag verwendeten Aussagen zu BISaM SQL, ANTOLIN und LEPION beziehen sich auf die zum Redaktionszeitpunkt öffentlich verfügbaren Angaben der jeweiligen Anbieter. Die pädagogischen Aussagen sind als praxisorientierte Empfehlungen zu verstehen.
Leseförderung in der Schulbibliothek: 10 bewährte Methoden für mehr Lesebegeisterung

Stellen Sie sich eine Schulbibliothek vor, in der Kinder nicht nur Bücher ausleihen, sondern regelrecht in Geschichten eintauchen und das Lesen als echtes Abenteuer erleben. Klingt das nach einem unerreichbaren Ideal? Mit den richtigen Methoden ist genau das möglich.
Leseförderung in der Schulbibliothek ist weit mehr als das bloße Bereitstellen von Büchern. Sie ist ein aktiver Prozess, der Kinder und Jugendliche gezielt dabei unterstützt, eine dauerhafte Freude am Lesen zu entwickeln. Gerade für Lehrkräfte und Bibliothekspersonal, die neu in diesem Bereich sind, kann der Einstieg jedoch überwältigend wirken. Welche Methoden funktionieren wirklich? Wo fängt man an?
In diesem Artikel stellen wir Ihnen 10 bewährte Methoden vor, die in der Praxis erprobt sind und nachweislich Wirkung zeigen. Sie erfahren, wie Sie die Schulbibliothek in einen lebendigen Lernort verwandeln, welche Aktivitäten die Lesebegeisterung nachhaltig steigern und wie Sie auch leseferne Kinder erfolgreich erreichen. Schritt für Schritt führen wir Sie durch praxisnahe Ansätze, die Sie sofort umsetzen können.
Weiterlesen: Leseförderung in der Schulbibliothek: 10 bewährte Methoden für mehr Lesebegeisterung
Das Unternehmen G-EDV
Hinter jedem Firmennamen stehen auch Menschen. Bei G-EDV sind dies Siegbert Glodek, Gisela Metzdorff-Glodek, die Familie dahinter und unsere Kunden.
Siegbert Glodek: Gymnasiallehrer mit 2. Staatsexamen arbeitet seit über 40 Jahren in der freien Wirtschaft in verschiedenen Softwarefirmen als Entwickler, als Vertriebsleiter und im Consulting und als gefragter Berater und Helfer für seinen Freundeskreis. Die technischen Grundlagen und Ausführungen sind sein Gebiet, die Entwicklung seine Leidenschaft (ausser seiner Familie natürlich).
Gisela Metzdorff-Glodek: Examinierte Erzieherin arbeitete 10 Jahre in der Heimerziehung. Mit ihren schulpflichtigen Kindern kam ihr Interesse die Grundschulbücherei wieder leben lassen zu wollen auf. Lesen ist einer der wichtigsten Bausteine für eine erfolgreiche Zukunft. In Büchern steckt das niedergeschriebene Wissen der Menschheit. Gedacht- getan! Doch in einer Bücherei mit Karteikarten steckte viel vertane Zeit- ein Programm musste her. Ihr Mann machte es 2001 möglich. Ein erstes kleines feines Programm entstand. Ein befreundeter Rektor wollte es auch nutzen, so entstand die Idee es wachsen zu lassen und im Internet anzubieten. Auf dem weiteren Weg haben Sie, unsere Kunden uns begleitet.
Unsere Tochter Carina steht uns mit Rat und Tat als ausgebildete Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste - früher hiess das Bibliotheksfachkraft - zur Seite. Wie wird heute eine Fachbücherei strukturiert? Hier erhalten wir Antworten zu unseren fachlichen Fragen.
G-EDV wurde 2001 gegründet. Erste Aktivitäten waren die Erstellung einer Zeugnisverwaltung und die Erstellung einer ersten Version der Büchereiverwaltung BISaM für die Grundschule Lollar. Nachdem die Software einige Zeit unter direkter Aufsicht und kontinuierlicher Verbesserung optimiert wurde, startete 2003 der deutschlandweite Vertrieb.
Der Firmengründer Siegbert Glodek war nach abgeschlossenem Lehramts-Studium zunächst 8 Jahre als IT-Leiter und Entwickler in einem Unternehmen tätig, das Kassen- und Warenwirschafts-Software erstellt und vertrieben hat. Aus dieser Erfahrung im Umgang mit Scannern und Datenbanken sind umfangreiche technische Kenntnisse in BISaM eingeflossen.
2005 wurde in durch den Förderbeirat des Vereins n-21 in Niedersachsen 10 Lizenzen BISaM für Schulen kostenlos vergeben und auf Grund der hohen Bewerberzahl unter den Schulen verlost.
2015 hat G-EDV nach 2 Jahren Entwicklungszeit die neue Software BISaM SQL herausgegeben. Nach über 10 Jahren war die ursprüngliche Programmier-Basis der älteren Version nicht mehr für neue Anforderungen an eine moderne Software geeignet. Bestehende Kunden konnten 2 Jahre lang zu einem geringen Updatepreis auf die neue Version umstellen.
Seit 2015 wird BISaM SQL kontinuierlich weiterentwickelt. Der Wechsel von 2015 auf eine andere Programmierumgebung und moderne Datenbank hat sich bewährt, da diese Umgebung noch auf Jahre hinaus für die Weiterentwicklung sehr gut geeignet ist. Auch Bestände mit 20.000 Büchern stellen daher für BISaM SQL keine besondere Herausforderung dar.
Neben Projekten in Deutschland wurden mit Vertriebspartnern auch Schulen in Österreich mit BISaM - SQL ausgestattet und es kamen weitere Schulen in Frankreich, Rumänien und sogar in Tansania, Thailand und auf den Philippinen hinzu.
Von Anfang an lag der Fokus der Entwicklung auf einer möglichst einfachen Bedienung. Vor allem in Schulen sind oft Eltern als ehrenamtliche Helfer in der Bücherei tätig. Wenn das Kind die Schule verlässt, stehen auch die Eltern nicht mehr zur Verfügung und deren Tätigkeit muss durch neue Helfer übernommen werden. Das ist nur möglich, wenn eine Übergabe ohne lange Einweisung erfolgen kann.
Trotz der einfachen Bedienung sind alle für eine Büchereiverwaltung wichtigen Funktionen vorhanden und werden von G-EDV immer weiter ergänzt, wenn sich neue Anforderungen ergeben oder wenn sich z.B. durch den Einsatz von KI zu automatischen Vergabe der Buchklassifizierung weitere Vereinfachungen für den Büchereilalltag ergeben.
Inzwischen ist BISaM in mehr als 1.000 Schulen im Einsatz. Über die Referenzkarte ist ein Überblick möglich, so dass Interessenten sich informieren können, ob es in Ihrer Nähe bereits Schulen mit BISaM im Einsatz gibt. Einige Referenzschulen sind mit voller Adresse vorhanden, bei anderen ist nur der Ort sichtbar.
Drucken von Daten
BISaM bringt bereits zahlreiche Vorlagen für die im Alltag benötigten Ausdrucke mit. Der Druck startet immer über einen einfach bedienbaren Druck-Assistenten, in dem aus den Standard-Druckvorlagen die für dem jeweiligen Zweck passende Vorlage ausgewählt werden kann. Meist kann im zweiten Schritt des Assistenten noch eine weitere Auswahl (z.B. Leser nur einer bestimmten Klasse) oder Angaben zur Sortierung (Nach Invenrtarnummer, Nach Titel, Name,...) getroffen werden.
Druckvorlagen
Ausgeliehene Bücher
Liste der Bücher, die momentan ausgeliehen sind und deren Rückgabedatum überschritten ist. In Schulen werden diese üblicherweise je Klasse gedruckt und dem Klassenlehrer übergeben.
Inventarliste
Auflistung der Bücher zur Prüfung / Inventur.
Leserliste
Liste aller im System erfassten Leser.
Bibliothekskarten
Drucken der Büchereiausweise im Visitenkarten-Format
Buchaufkleber
Drucken von Barcodes für Bücher, die entweder nur eine ISBN aus Ziffern (ohne Strichcode) haben oder die mehrfach im Bestand vorkommen, wie z.B. Lehrmittel Deutsch Klasse 5
Statistik
Ausführliche Statistik zu Anzahl der Medien und Leser, Ausleihhäufigkeiten etc.
Mahnungen
Mahnschreiben für Bücher, deren Rückgabefrist überschritten wurde. In den Programmeinstellungen kann die Höhe des Mahnbetrags abhängig von der Dauer der Überschreitung konfiguriert werden.
Ersatz
Spezielles Schreiben wenn ein Schüler / Leser ein Buch stark beschädigt hat und Ersatz leisten muss
Schulbücher
Wie die Liste "ausgeliehene Bücher", aber nur für Lehrmittel / Schulbücher
eigene Berichte
Hier können Sie eigene Ausdrucke definieren, wenn die vorhandenen Vorlagen eine Anforderung nicht abdecken und auch durch individuelle Anpassung nicht auf einen passenden Stand gebracht werden können.
Auswahl von Optionen
Im zweiten Bildschirm des Assistenten können Ausdrucke weiter konfiguriert werden. Das Beispiel zeigt Die Einstellungen für die Inventarliste

Auswahl des Druckverfahrens
Im letzten Schritt des Assistenten wählen Sie aus, ob der Druck erfolgen soll, eine Vorschau angezeigt werden soll oder ob Sie die Vorlage bearbeiten möchten.

Erfassung von Medien / Büchern
Wenn Sie das Fenster Medien geöffnet haben, werden Ihnen die Detaildaten des ersten gefundenen Mediums angezeigt. Zusätzlich sehen Sie die Laschen Tabelle, Freitexte und Verleih-Historie, Datensatz-Kennung und alle Autoren.
Wenn im Suchbegriff etwas eingegeben ist werden nur die gefundenen Titel angezeigt. Über die Klappliste rechts oben kann die Sortierung verändert werden. Die Sortierung kann dabei absteigend (Z bis A) oder aufsteigend (A bis Z) gewählt werden.
Details
Hier werden alle Datenfelder des ausgewählten Buches angezeigt. Zusätzlich wird am unteren Bildrand ausgegeben, ob das Buch verliehen ist, wer es gerade hat und seit wann bzw. bis wann es noch ausgeliehen ist.
Tabelle
Hier werden alle Medien angezeigt, die in der Datenbank vorhanden sind.
Freitexte
Zu jedem Buche können bis zu 5 Felder mit freien Anmerkungen verwendet werden. Auch für diese Felder können Sie unter Datei → Einstellungen auf der Lasche „freie Felder“ selbst festlegen, wie die Felder beschriftet sein sollen.
Sie können auf dieser Karteikarte das gerade angezeigte Buch auch markieren um es später für bestimmte Aktionen zu verwenden. Hier können z.B. Medien zum auslisten, reparieren, oder nachkaufen markiert werden. Welche Kennzeichen Sie verwenden möchten können Sie unter Datei → Einstellungen auf der Lasche „freie Felder“ selbst festlegen.
Verleih-Historie
In der Verleih-Historie sehen Sie alle Ausleihen und Rückgaben zum gerade ausgewählten Buch. So können Sie jederzeit nachvollziehen, wer dieses Buch bereits ausgeliehen hatte und wie oft es bereits verleihen wurde. Der jeweilige Rückgabetermin wird ebenfalls angezeigt. Ist das Medium überfällig, wird der Termin rot markiert. Ist das Medium rechtzeitig zurückgegeben, wird der Termin gelb markiert. Wurde das Medium zwar zurückgegeben, aber der Termin überschritten, ist der Termin gelb markiert. Die gleichen Markierungen finden Sie später auch im Ausleihprotokoll wieder sowie bei jedem Leser, so dass Sie jederzeit einen Überblick über verspätete Rückgaben haben.
Links unten sehen Sie jederzeit, ob das Buch gerade ausgeliehen ist und welcher Leser das Buch aktuell hat. Die Verleih-Historie listet alle Ausleihvorgänge zu diesem Buch auf, die Anzeige links unten zeigt immer den gerade aktuellen Status. Hier kann auch sofort eine Rückgabe ausgelöst oder die Leihfrist verlängert werden.
Datensatz-Kennung
Hier sehen Sie, wann der jeweilige Datensatz erstellt wurde bzw. wann er zuletzt geändert wurde. Haben Sie das Modul „Benutzerverwaltung“ erworben, ist hier auch hinterlegt, wer den Datensatz angelegt oder zuletzt bearbeitet hat.
Neue Medien anlegen
Zum Eingeben der Medien sollten Sie zuerst einige Buchaufkleber über den Menüpunkt Datei- Drucken erstellt werden. Diese benötigen Sie nur dann, wenn ein Buch keinen eigenen Barcode (Strichcode) hat oder wenn Sie das gleiche Buch mehrmals im Bestand haben. Bei allen nur einmal vorhandenen Medien verwenden Sie den auf dem Buchrücken vorhandenen Barcode. BISaM weist Sie automatisch darauf hin, wenn Sie einen Barcode erfassen, der bereits einmal im System vorhanden ist. Kleben Sie dann einen der selbst gedruckten Codes auf (am besten so, dass der Originalcode überklebt ist und nicht versehentlich verwendet werden kann) und scannen Sie diesen ein.
Um ein neues Medium anzulegen, öffnen Sie das Fenster Medien. Klicken Sie nun in der Schalterleiste auf das + Zeichen oder auf den Schalter "Neu", um einen leeren Datensatz zu erzeugen. Der Cursor blinkt nun im Eingabefeld Barcode, der Barcode kann mit dem Scanner eingelesen oder eingetippt werden. Mit der Tab-Taste springt der Cursor ins nächste Eingabefeld. Der Scanner löst automatisch die TAB-Taste aus, so dass Sie nach dem Scannen eines Barcodes keine Taste drücken müssen. Mit dem Verlassen des Barcode-Feldes wird bei vorhandener Internetverbindung automatisch die Suche nach den Buchdaten im Internet ausgelöst und die gefundenen Daten zur Übernahme angezeigt. Haben Sie keinen Internetanschluss oder das Modul „Buchdatenabfrage“ nicht erworben, müssen Sie alle Daten (Titel, Autor etc.) selbst eintippen. Auch kann es vorkommen, dass trotz mehrerer abgefragter Datenbanken das Buch nicht gefunden wird. Auch dann tippen Sie bitte die Daten selbst ein.

